Bewaffnet mit meiner Kamera und einer Leiter, einem Sonnenhut und frisch geplückten Himbeeren aus meinem "Himbeerurwald" stieg ich heute den Schmetterlingen nach.
Der Sommerflieder, Buddleja, auch Schmetterlingsstrauch genannt, ist eine beliebte Nahrungsquelle für Insekten.
Der Kohlweißling ist weniger beliebt, da er seine Eier auf die Unterseite der Blätter von Kohlpflanzen legt und die gefräßigen Raupen sehr viel Kohl zerstören können.
Neue Videos: ich bi de Esel vom Josef (aus dem Weihnachtsmusical "En Traum"); http://youtu.be/XduR3QDNV0g; Vem kan segla förutan vind? (Finnisch-schwedisches Volkslied http://youtu.be/Nf7Wa9PSNCw; Nikolaus und die vertauschten Weihnachtsplätzchen http://youtu.be/Q2-cM4tbrDQ; die Prinzessin auf der Erbse http://youtu.be/457ZxDW4rxk, Räuberlied http://youtu.be/KJ4CzjAjxLQ zu den Bremer Stadtmusikanten, Ältere Videos: S isch äbe n ä Mönsch uf Ärde (Guggisberglied) http://youtu.be/w3MxY_WJqvM; Ehre sei Gott in der Höhe (Bortnjanskij) http://youtu.be/0dbMgOpEAb0; Lueged vo Berg und Tal, Version für Cello und Keyboard. http://youtu.be/tijTzr_IwqY.
regulasbuecher.blogspot.com regisgschichtesyte.blogspot.de Neu: Demovideo D Grille und d Ameise http://youtu.be/uyzazSt2F1s/ Demovideo: De Froschkönig http://youtu.be/NufWShsgU3M -
http://youtu.be/vN63a5viIdQ De Samichlaus und die vertuuschete Wiehnachtsguetzli Teil 2
Katzen, Katzen, Katzen... 23.06.2014
Schon wieder: Junge Kätzchen im Garten!
Sie sind so süß, aber ich werde es wohl wieder auf mich nehmen, die herrenlose Mutterkatze in ein paar Wochen einzufangen, zum Tierarzt zu fahren und operieren zu lassen. Später kommen dann - hoffentlich - auch die Jungen dran.
Ein herzliches Dankeschön an den Tierschutzverein und in früheren Jahren an den Freundeskreis Katze und Mensch, der uns immer unterstützt hat!
Letztes Jahr war uns eine Katze zugelaufen, die sage und schreibe sechs Junge hatte! Leider konnte ich damals nicht alle einfangen und zum Tierarzt bringen.
Es handelt sich um scheue, wilde Katzen, die nicht geeignet sind als Wohnungskatzen.
Es sind nicht unsere Katzen, sie werden aber, wenn möglich,eingefangen, kastriert und wieder freigelassen.
Die Tierheime sind voll und nach Aussage des Tierschutzvereins besteht jedes Jahr aufs Neue dieses Problem mit nicht kastrierten Katzen, die sich unkontolliert vermehren.
30.08.14: Alle Katzen eingefangen, kastriert und wieder freigelassen (5 an der Zahl)! Hurra!
Gedanken einer Pendlerin 1
Geh ich so durch meinen Garten,
schau mir meine Rosen an,
seh ich diesen Rosenkäfer,
"Den muss ich mal knipsen, Mann!"
Google mal, ob er ein Nützling
oder gar ein Schädling sei,
bin beruhigt, Letzteres ist er,
denn das ist nicht einerlei.
Nun, so freu ich mich darüber,
dass in meinem Paradies
außer Schnecken, Buchsbaumzünsler
auch ein nützlich Tierchen ist.
Schaue den Insekten zu,
die da emsig Nektar saugen
aus der Akelei - der Clou:
Hummeln unten in der Blüte,
Bienen oben, das ist schlau,
jedes hat sein Lieblingsplätzchen,
die Natur weiß es genau,
was sie braucht , was richtig ist,
nur beim Menschen wird vermisst
diese Einsicht, leider, leider.
Für uns alle wär es gut
uns ein bisschen zu bescheiden -
na - wir wüssten dies ja gut.
Doch Bequemlichkeit verleitet
uns zum Stromverschwenden - ju,
mach mal s Lichtle aus, s isch besser,
lauf mal wieder, denn 's ischt g'sünder!
Nimm die gute Eisenbahn
statt mit deinem Auto z fahrn.
Allerdings, dies muss man sagen,
ist der ÖV manchmal auch
schlecht erschlossen, in allen Lagen,
ist der ÖV nicht so Brauch.
Komm ich so am Freitagabend
von der Arbeit aus der Schweiz,
auf Gleis 3, da steht die Regio,
erwartet uns ja dort bereits.
Stuttgart heißt das üble Pflaster,
wo die alte Bimmelbahn
denkt: "Dem IC will ich's zeigen,
dass ich dies nun besser kann!
Der ist zwar viel eleganter,
viel, viel schöner ist die Bahn,
s' macht mich doch ein bisschen traurig,
dass ich nicht brillieren kann.
Steh im Depot ich daneben
prahlt er stets: 'Wie bin ich schön,
du mit deinen alten Türen
kannst schon bald in Rente gehn!'
Ha - doch nun ist Freitagabend,
viele Pendler unterwegs,
denen allen werd' ich zeigen,
was in mir noch immer steckt!
Dieser IC muss noch bleiben
vor dem Bahnhof - Gleis besetzt!
Ich wart' keine zwei Minuten,
nein, jetzt fahr ich munter weg!
S nächschte Zügle kommt viel schpäter!
Ha, die hab i jetzt versetzt!
Ja, die schwäbsche Eisebahn,
da schtaunt me bloß,
was die alls kann!"
Und die Moral von der Geschicht:
Fahr mit dem Zug -
oder doch nicht?
Herr Grube, sagen Sie einmal,
finden Sie das optimal,
was da in der Stadt der Autos
Ihre Kunden irritiert,
Werbung ist das keine gute.
Ich wär froh, wenn's nicht mehr passiert!
· Geh ich so durch meinen Garten,
schau mir meine Rosen an,
seh ich diesen Rosenkäfer,
"Den muss ich mal knipsen, Mann!"
Google mal, ob er ein Nützling
oder gar ein Schädling sei,
bin beruhigt, Letzteres ist er,
denn das ist nicht einerlei.
Nun, so freu ich mich darüber,
dass in meinem Paradies
außer Schnecken, Buchsbaumzünsler
auch ein nützlich Tierchen ist.
Schaue den Insekten zu,
die da emsig Nektar saugen
aus der Akelei - der Clou:
Hummeln unten in der Blüte,
Bienen oben, das ist schlau,
jedes hat sein Lieblingsplätzchen,
die Natur weiß es genau,
was sie braucht , was richtig ist,
nur beim Menschen wird vermisst
diese Einsicht, leider, leider.
Für uns alle wär es gut
uns ein bisschen zu bescheiden -
na - wir wüssten dies ja gut.
Doch Bequemlichkeit verleitet
uns zum Stromverschwenden - ju,
mach mal s Lichtle aus, s isch besser,
lauf mal wieder, denn 's ischt g'sünder!
Nimm die gute Eisenbahn
statt mit deinem Auto z fahrn.
Allerdings, dies muss man sagen,
ist der ÖV manchmal auch
schlecht erschlossen, in allen Lagen,
ist der ÖV nicht so Brauch.
Komm ich so am Freitagabend
von der Arbeit aus der Schweiz,
auf Gleis 3, da steht die Regio,
erwartet uns ja dort bereits.
Stuttgart heißt das üble Pflaster,
wo die alte Bimmelbahn
denkt: "Dem IC will ich's zeigen,
dass ich dies nun besser kann!
Der ist zwar viel eleganter,
viel, viel schöner ist die Bahn,
s' macht mich doch ein bisschen traurig,
dass ich nicht brillieren kann.
Steh im Depot ich daneben
prahlt er stets: 'Wie bin ich schön,
du mit deinen alten Türen
kannst schon bald in Rente gehn!'
Ha - doch nun ist Freitagabend,
viele Pendler unterwegs,
denen allen werd' ich zeigen,
was in mir noch immer steckt!
Dieser IC muss noch bleiben
vor dem Bahnhof - Gleis besetzt!
Ich wart' keine zwei Minuten,
nein, jetzt fahr ich munter weg!
S nächschte Zügle kommt viel schpäter!
Ha, die hab i jetzt versetzt!
Ja, die schwäbsche Eisebahn,
da schtaunt me bloß,
was die alls kann!"
Und die Moral von der Geschicht:
Fahr mit dem Zug -
oder doch nicht?
Herr Grube, sagen Sie einmal,
finden Sie das optimal,
was da in der Stadt der Autos
Ihre Kunden irritiert,
Werbung ist das keine gute.
Ich wär froh, wenn's nicht mehr passiert!
Gedanken einer Pendlerin 2
Freitagabend, bin unterwegs,
so, wie üblich, denke: ‚Wie geht’s
heute nun weiter? Mit Bimmelbahn?
Wird sie heut‘ warten? Wann komm ich an?‘
Doch, welch ein Wunder, heut auf dem Gleis
12 steht die Regio, und dass du’s weißt:
Neu, modern, zweistöckig,
chic und adrett
wartet sie auf mich, das
finde ich nett.
Das ist doch mal eine gute
Idee,
such mir ein Plätzchen, ich
brauch nicht zu stehn.
Bald kommt der liebliche
Schaffner heran.
„Steigen S‘ in Kirchheim aus?“,
schwatzt er mich an.
„Klar doch, was glauben Sie?
Fahr ich denn schwarz?
Bin doch keine Teenie, leb
nicht von Hartz*,
bezahle das Ticket, so, wie
sich‘s gehört!“
Nun, diese Frage war jetzt
unerhört!
Da kommt mir eine uralte
Story in den Sinn:
Ich sitz in der Regio, sinnier
vor mich hin,
„Die Fahrkarten
bitte!“, sagt leis eine Stimm‘,
ich krame mein Ticket raus, geb’s der Schaffnerin.
ich krame mein Ticket raus, geb’s der Schaffnerin.
„Welchen Fahrschein haben S‘ denn nach
Kirchheim?“,**
so stellt sie die Frage.
„Meinen Führerschein!“
Ja, was soll die Bemerkung? Was kümmert‘s die Bahn,
Ja, was soll die Bemerkung? Was kümmert‘s die Bahn,
wie ich mein Zuhause
erreichen kann?
Nun gut, ich genieße die
ruhige Fahrt,
schlafe fast ein, Gerumpel
bleibt mir erspart,
pass auf, dass ich Kirchheim
am Neckar nicht verpass‘
und denke: „Ja, so macht das Zugfahren Spaß!“
Zuhause geh ich in den
Garten, fang an,
die Rosen zu schneiden,
Akelei fällt auch an.
Probiere die Kirschen, die
schmecken so gut,
die Erdbeeren, Himbeeren;
seh den Fingerhut,
die Bartnelken, Margriten,
Begonien an,
die Seele der „Gärtnerin“
freut sich daran;
genieße die milde Abendluft,
den zarten, feinen Rosenduft,
leg mich auf den Liegestuhl,
strecke die Bein‘,
ja schön ist’s zuhause, ja
so muss es sein.
Doch ganz nebenbei – die
Buchszünsler stören
die schöne Idylle, ich werde
mich wehren!
Ein schönes, geruhsames
Wochenend‘ wünsch ich
den Pendlern und allen, man
sieht sich - oder nicht!
*Diese Bevölkerungsgruppen
fahren ja auch nicht alle schwarz, mir fiel nur nichts ein, das sich auf
„schwarz“ reimt.
**Gemeint ist nicht nach Kirchheim, also dorthin, sondern nachdem die Station Kirchheim vorbei ist... indirekt wird man verdächtigt, nicht rechtzeitig auszusteigen, sondern schwarz zu fahren. Da es sich um eine Verkehrsverbundgrenze (VVS - Stuttgart und HNV - Heilbronn) handelt, machen das vielleciht einige Fahrgäste so!
**Gemeint ist nicht nach Kirchheim, also dorthin, sondern nachdem die Station Kirchheim vorbei ist... indirekt wird man verdächtigt, nicht rechtzeitig auszusteigen, sondern schwarz zu fahren. Da es sich um eine Verkehrsverbundgrenze (VVS - Stuttgart und HNV - Heilbronn) handelt, machen das vielleciht einige Fahrgäste so!
©Regula Murmann-Stärkle


Jetzt
blühen wieder die Stockrosen (Alcea rosea) aus der Familie der
Malvengewächse. Ich liebe diese urtümlichen, anspruchslosen Pflanzen,
die sehr hoch werden können. Dank ihrer langen Wurzel muss man nicht oft
oder gar nicht gießen. Sehr praktisch! Und doch belohnt sie einen mit
diesen schönen Blüten.



